Impfen gegen die COVID-19 Pandemie

Wer kann sich impfen lassen?

Wir können allen unseren PatientInnen ein Impfangebot machen. Zu beachten ist, ab welchem Lebensjahr die Impfstoffe zugelassen sind.

Kinder und Jugendliche (12-16 Jahre) können in unserer Praxis geimpft werden, wenn sie dies ausdrücklich wünschen und beide Elternteile der Impfung schriftlich zugestimmt haben.

Jüngere Kinder (bis 11 Jahre) sollten vorher mit den Eltern von unserem Kinderarzt Professor Buchhorn aufgeklärt werden. Für eine Terminvereinbarung wählen Sie bitte die 07947 91900. Der Impftermin kann nach dem Gespräch erfolgen und kann online gebucht werden.

Professor Buchhorn führt zur Zeit viele Gespräche mit Eltern und Kinder. In einem Video beschreibt er seinen Weg zum Thema Impfung:

 Link zu Youtube…

Welchen Impfstoff bekomme ich?

Zur Auswahl stehen aktuell die mRNA-Impfstoffe Comirnaty® von BioNTech/Pfizer und Spikevax von Moderna.

Alle unter 30jährigen sowie Schwangere (und Frauen mit Kinderwunsch) werden bei uns bei der Erst-, Zweit- oder Boosterimpfung nur mit Biontec geimpft.

Aufgrund politischer Entscheidungen bzgl. Impfstoffzuteilung wird die Impfung bei über 30 jährigen, je nach Verfügbarkeit mit einem der beiden mRNA-Impfstoffe erfolgen (Comirnaty von Biontech/Pfizer oder Spikevax von Moderna).

Wer wird mich impfen?

Die Impfung wird ausschließlich von unserem geschulten Personal vorgenommen.

Was muss ich zum Impftermin mitbringen?

  • Aufklärungsmerkblatt und Einwilligungsbogen bitte ausdrucken, aufmerksam lesen, ausfüllen und unterschrieben zum Impftermin mitbringen.
  • Personalausweis
  • Impfpass, falls vorhanden

Wo finde ich die Dokumente, die ich mitbringen muss?

Wie kann ich mich für die Impfung anmelden?

  • Voraussetzung für eine Anmeldung zur Impfung für Kinder von 5 bis 11 Jahren, ist ein Beratungsgespräch bei unserem Kinderarzt.
  • Um die Terminvergabe für unsere PatientInnen so schnell und unkompliziert wie möglich zu organisieren, erfolgt das Termin-Management vorzugsweise online. Bitte klicken Sie auf den unten stehenden Link und melden Sie sich auf der Plattform an. Im Anschluss können Sie bequem ihren Termin buchen und verwalten.

Bitte beachten Sie, dass bei online gebuchten Impfterminen keine ärztliche Beratung stattfindet.
Für eine ärztliche Beratung vereinbaren Sie telefonisch einen Termin in der Praxis unter 07947 91900.

 

Erweitertes Impfangebot – Samstag und Sonntag

Wir haben unser Impfangebot erweitert und bieten nun auch Impfungen am Samstag und Sonntag an.
Bitte prüfen Sie immer am Donnerstag Abend, ob weitere Termine in der nächsten Woche freigeschaltet wurden. 

FAQ

Die Impfung schützt vor COVID-19.
Die Impfung ist der sicherste Weg, um einen Schutz vor COVID-19 aufzubauen.
Die Impfung trägt bedeutend zur Eindämmung der Pandemie bei.

Wir nutzen aktuell aktuell die mRNA-Impfstoffe Comirnaty® von BioNTech/Pfizer und Spikevax von Moderna.

Für eine vollständige Immunisierung sind mit dem mRNA-Impfstoff von BioNTech/Pfizer (Comirnaty) zwei Impfstoffdosen notwendig. Eine zweite Impfstoffdosis muss in einem bestimmten Abstand zur Vervollständigung der Impfserie verabreicht werden.

Comirnaty (BioNTech/Pfizer) – Impfabstand: 3-6 Wochen

Es ist davon auszugehen, dass Personen, die von COVID-19 genesen sind, zumindest vorübergehend über einen gewissen Schutz vor einer Erkrankung verfügen.

Wir richten uns mit unserem Impfangebot auch nach den gesetzlichen Vorgaben. Aktuell ist vorgesehen, 3 Monate nach einer Infektion eine Impfung vorzunehmen, um den Status zu erhalten.

Wir können allen unseren PatientInnen ein Impfangebot machen. Zu beachten ist, ab welchem Lebensjahr die Impfstoffe zugelassen sind.

Kinder und Jugendliche (12-16 Jahre) können in unserer Praxis geimpft werden, wenn sie dies ausdrücklich wünschen und beide Elternteile der Impfung schriftlich zugestimmt haben.

Jüngere Kinder (bis 11 Jahre) sollten vorher mit den Eltern von unserem Kinderarzt Professor Buchhorn aufgeklärt werden. Für eine Terminvereinbarung wählen Sie bitte die 07947 91900. Der Impftermin kann nach dem Gespräch erfolgen und kann online gebucht werden.

Ja, nach 3 Monaten eine Impfdosis, nach weiteren 3 Monaten eine Boosterdosis nach aktuellen Corona-Richtlinien.

Bei PatientInnen unter Antikoagulation soll die Impfung mit einer anschließenden festen Komprimierung der Einstichstelle über mindestens 2 Minuten erfolgen. Schwere Nebenwirkungen sind nicht zu erwarten.

Wie bei jeder Impfung, können auch nach der COVID-19-Impfung Impfreaktionen und Nebenwirkungen auftreten. Impfreaktionen treten in der Regel kurz nach der Impfung auf und halten wenige Tage an. Die STIKO hat die Evidenz für den Comirnaty Impfstoff (BioNTech/Pfizer) bewertet. Bezüglich der Sicherheit wurde die Häufigkeit von Impfreaktionen und Nebenwirkungen, die innerhalb von bis zu 14 Wochen nach Verabreichung des Impfstoffs auftraten, bei Geimpften mit einer Placebogruppe verglichen.
Die häufigste lokale Reaktion war Schmerzen an der Einstichstelle (Impfung: 83 %; Placebo: 14 %). Unter den systemischen Reaktionen waren Abgeschlagenheit (Impfung: 47%; Placebo: 23%) sowie Kopfschmerzen (42 % vs. 23 %) die häufigsten Ereignisse. Fieber trat nach der ersten Impfdosis seltener (Impfung: 4%; Placebo: 1%) als nach der zweiten Impfdosis (Impfung: 16%; Placebo: 0%) auf. Insbesondere schwere unerwünschte Ereignisse mit hohem Schweregrad und solche, die als lebensbedrohlich klassifiziert wurden, traten in der Impfstoff- und Placebogruppe gleich häufig auf. Weder in der Impfstoff- noch in der Placebogruppe traten Todesfälle auf, die auf die Injektion des Impfstoffs oder der Kochsalzlösung zurückzuführen waren.

Daten aus Zulassungsstudien wie auch aus Untersuchungen im Rahmen der breiten Anwendung belegen, dass die in Deutschland zur Anwendung kommenden Impfstoffe SARS-CoV-2-Infektionen in einem erheblichen Maße verhindern. Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Person trotz vollständiger Impfung PCR-positiv wird, ist bereits niedrig, aber nicht Null. In welchem Maß die Impfung darüber hinaus die Übertragung des Virus weiter reduziert, kann derzeit nicht genau quantifiziert werden. Auf Basis der bisher vorliegenden Daten ist davon auszugehen, dass die Viruslast bei Personen, die trotz Impfung mit SARS-CoV-2 infiziert werden, stark reduziert und die Virusausscheidung verkürzt ist. In der Summe ist daher das Risiko einer Virusübertragung stark vermindert.

Bei allen Impfstoffen können nach Anwendung allergische Reaktionen auftreten. In die Gruppe der allergischen Reaktionen fallen sowohl passagere lokale Überempfindlichkeitsreaktionen nach der Impfung als auch schwerwiegende potentiell lebensbedrohliche Sofortreaktionen (Anaphylaxie). Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI), das in Deutschland für die Sicherheitsbewertung von Impfstoffen zuständig ist, gibt die durchschnittliche Häufigkeit von anaphylaktischen Reaktionen nach der Verabreichung von derzeit in Deutschland zugelassenen Impfstoffen mit 0,4 bis 11,8 pro 1 Million Impfstoffdosen an.
Während in den Zulassungsstudien für die mRNA-Impfstoffe gegen COVID-19 keine anaphylaktischen Reaktionen auftraten, wurde seit ihrer Einführung über vereinzelte anaphylaktische Reaktionen bei Geimpften berichtet. Die anaphylaktischen Reaktionen traten kurz nach der Impfung auf und mussten ärztlich behandelt werden. Bislang gab es keine tödlichen Verläufe von Anaphylaxien nach der Verabreichung von COVID-19 Impfstoffen.
Laut den Einschätzungen des Paul-Ehrlich-Instituts bei Impfung mit Comirnaty (BioNTec/Pfizer) kein generell erhöhtes Risiko für schwerwiegende unerwünschte Wirkungen für Personen mit bekannten Erkrankungen aus dem allergischen Formenkreis abzuleiten.

ExpertInnen gehen aufgrund der Erkenntnisse aus Studien mit anderen Impfstoffen davon aus, dass eine prophylaktische Gabe von fiebersenkenden oder schmerzlindernden Medikamenten nicht empfehlenswert ist.

Ja, auch Frauen mit Kinderwunsch können sich gegen COVID-19 impfen lassen. Die verfügbaren COVID-19 Impfstoffe wurden an Erwachsenen – auch Frauen mit Kinderwunsch – getestet und für sicher und wirksam befunden.

Es gibt aktuell keinen Hinweis darauf, dass eine stillende Frau anders auf die Impfung reagiert als eine nicht-stillende Frau. Zudem finden sich keine gehäuften Reports, dass Stillende besondere Nebenwirkungen hätten. Auch ist kein negativer Einfluss der Impfung auf das Stillen selbst oder das Neugeborene zu sehen. In Bayern können Stillende mit einer ärztlichen Empfehlung geimpft werden.
Eltern schützen mit einer Impfung nicht nur sich selbst, sondern so auch ihre noch nicht geimpften Kinder. Auch ein Neugeborenes kann sich natürlich mit SARS-CoV-2 anstecken. Ob es einen sogenannten “Nestschutz” gibt, wenn eine immunisierte Mutter ihr Baby stillt, ist noch nicht wissenschaftlich geklärt. Wie bei allen Medikamenten erfolgt dies in der individuellen Beratung mit der Frauenärztin. Die Besprechung mit der Frauenärztin muss vor dem Impftermin selbständig organisiert werden.

Es wird die Impfung auch in der Stillzeit empfohlen. Für Schwangere besteht die Empfehlung ab dem 2. Trimenon.

Zurzeit kursiert eine Fehlinformation. Sie besagt, dass die Impfung die Fruchtbarkeit beeinträchtigen kann. Diese Aussage ist falsch. In den umfangreichen klinischen Prüfungen, die vor der Zulassung der Impfstoffe durchgeführt wurden, gibt es keine Hinweise auf das Auftreten von Unfruchtbarkeit. Die Fehlinformation beruht darauf, dass das Protein, welches von den Impfungen kodiert wird, strukturell ähnlich ist wie ein Protein, das für die Fruchtbarkeit wichtig ist. Tatsächlich beschränkt sich diese Ähnlichkeit jedoch auf wenige Abschnitte des Proteins. Solche Ähnlichkeiten treten jedoch sehr häufig auf und sind nicht spezifisch für die COVID-19-Impfung. Würde so eine Ähnlichkeit unfruchtbar machen, dann würde die Infektion mit COVID-19 auch unfruchtbar machen. Dies wurde jedoch weltweit nicht beobachtet (weitere Informationen bei der Universität Jena). Das Paul-Ehrlich-Institut bewertet die Sicherheit dazu so: „Mit dieser Datenlage ist im Rahmen einer Arzneimittelzulassung die bestmögliche Sicherheit für den Ausschluss von Schäden an Fortpflanzungsorganen und von einer Beeinträchtigung der Fortpflanzung beim Menschen gewährleistet.“ Frauen mit Kinderwunsch können sich also gegen COVID-19 impfen lassen.

Unser FAQ wurde nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Es handelt sich hierbei nicht um eine ärztliche Beratung. Aufgrund der unklaren Datenlage können wir weder die Richtigkeit noch die Aktualität der Informationen garantieren. Stand: Juni.2021